Es müssen tausend Augen aus dem Teller gocken und zwei Augen hineingucken: no isch’s a Supp. Sie soll heiß und schlotzig sein. Der Schwabe hält sich gern an die vor Jahrtausenden enstandene, klassisch gewordene Fleischbrühe, egal was drin ist: Schwarzbrot, Flädle, Grießsknöpfle, Kartoffelschnitz, Spätzle oder Leberknödel. Andererseits: bloß Fleischbrühe, und sonst nichts drin, das ist dem Schwaben zu nacket. Er gilt als Suppenesser, als Supperschwob oder Subbaschwob. So heiß auch einer der legendären sieben Schwaben, der fünfmal täglich Suppe aß.
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